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Das Rauchen

#1 von NilsT , 29.03.2010 04:52

SCHOOL - DAS RAUCHEN

Was ist eigentlich das "Rauchen" ?

Das Rauchen ist das Riechen und Schmecken von Tabakrauch mittels Nase und Rachen, verbunden mit Nikotinaufnahme über die Schleimhäute und die Lunge (wenn inhaliert wird), Rauchen ist gefährlich. Aber: Rauchen ist nicht gleich Rauchen, das Verzehren von 40 Zigaretten auf den Büroklo ist sicher nicht vergleichbar mit dem Rauchen des Abendpfeifchens, so wie das heimliche Hinabstürzen eines halben Liters Fusel heimlich in der Garage nicht zu vergleichen ist mit dem Glas Wein zum Abendessen oder dem Feierabendbier unter Kollegen - das Mass ist entscheidend. Es gibt schwer abhängige Nikotinsüchtige und Freunde der Prozedur, des schönen Materials und der Rituale, der Abendruhe und der Gemütlichkeit. Und es gibt die, welche mangels Brille eben mit der Pfeife versuchen, in den Kreis der Intellektuellen aufgenommen zu werden, was ja an sich ja nichts per-se Ungesundes ist :-)). Trotzdem, Rauchen ist gefährlich, egal, ob auf Lunge oder "nur" im Rachenraum gepafft. Nichtrauchen ist besser, genauso wie Nicht-Golfspielen oder Nicht-Angeln, man könnte ja süchtig oder durch den Golfball am Kopf getroffen werden und dann die Solidargemeinschaft der Krankenversicherten belasten oder schlicht ins Wasser fallen oder Lust am Totschlagen der Fische bekommen und später dann als Mörder durch die deutschen Großstädte Amok laufen.... Ich habe keine Lust, die ewigen Diskussionen hier mitzumachen, wende mich aber gegen die ekelhafte Gleichmacherei der Säufer mit den Weinfreunden, der guten Liebhaber mit den Sexsüchtigen, der Autofreunde mit den Rasern, der Geniesser und Gerne-esser mit den Fress-süchtigen - diese Liste ist endlos. Und, liebe Freunde, es hat ja schon angefangen, man redet nun bereits über Alkoholver- und Gebote, Geschwindigkeitsbeschränkung, Videokameras an den Strassen , Computerspiele, Lautstärke der MP3-Player, Verbot von Süssigkeiten, Zuckervermeidung, Fettvermeidung, Grillverbot... ganz im Stil der schlechten Katholiken, die das ganze Leben als einzige Bussübung betrachten und dem Genuss abgeschworen haben und den Geschlechtsverkehr nur zum Zwecke der Vermehrung und ohne Licht zulassen, die verbissenen Lustbekämpfer auf der ganzen Welt, die selbiges Verhalten dann auch den anderen Menschen aufnötigen - WEHE, wenn sie in der Mehrheit sind und WEHE, wenn sich andere darüber profilieren wollen ... Ich stelle mir die Frage, ob die Lebensfreude, mit Freunden zusammenzusitzen und mein Pfeifchen zu rauchen den möglichen Schaden aufwiegt oder nicht - für mich jedenfalls "ja". Punkt.

1. Die Gefahren des Rauchens (Seite nach oben)

Die Gefahren sind vorhanden und bekannt. Ich habe in Erweiterung dessen beantragt, auf alle Autotüren PS-starker Wagen Bilder von abgetrennten Körperteilen zu kleben. Um den Penis trage man gefälligst eine Banderole mit aufgemalten Gonokokken, nur so zur Warnung. Vor einer Gefahr warne aber selbst ich: Wenn junge Leute zu früh, also bevor sie im eigentlichen Sinne entscheidungsfähig sind, aller Rausch-und Suchtmittel habhaft werden können, ist das nicht fair Ihnen selbst gegenüber, sie sind sozusagen Kindersoldaten der Tabakindustrie. Ehrlich gesagt kenne ich keinen einzigen Zigarettenraucher, der nicht gern frei wäre von dem Zwang, ständig den Pegel zu halten und dann irgendwann bei 20, 30, 40 und mehr Zigaretten landet. Viele sind mit 14,15 Jahren in die Fänge der Sucht geraten.OK, das ist ( mich eingeschlossen ) absolut richtig. Und das zieht die anderen Gefahren erst nach sich, das kleine unschuldige Feierabendpfeifchen ist doch lächerlich dagegen.

2. Die Gefahren des Herzinfaktes beim verbissenen Kampf gegen das Rauchen (Seite nach oben)

Ja, meine Damen und Herren, denken Sie auch darüber einmal nach.

3. Sollten Sie als Nichtraucher mit dem Pfeiferauchen anfangen ? (Seite nach oben)

Wenn sie ein souveräner Typ sind, der allerlei Suchtgefahren im Leben ausgesetzt war und denen wenigstens zum Teil widerstanden hat, dann betrachten Sie das Pfeiferauchen als gelegentlichen Genuss und das Nicht-Süchtig-Werden als angenehmes Spiel mit Ihrer Standhaftigkeit - Rauchen sie, wenn sie wollen, Sie können ja jederzeit wieder aufhören, bis Sie wieder Lust haben oder die Situation Sie freudvoll zum Pfeifchen greifen lässt. Wenn Sie aber Spielball Ihrer Süchte sind, dann lassen Sie es oder benutzen gerade das Pfeiferauchen als beispielgebende Gelegenheit, etwas weniger zu Süchteln und das rechte Mass für sich zu finden.... Also klares Ist-Doch-Ihre-Sache....

4. Sollten Sie als Suchtraucher mit dem Pfeiferauchen beginnen ? (Seite nach oben)

Anhand eigener Erfahrungen kann ich das bejahen, wenn man auch nicht aufhört, so raucht man in jedem Fall im Moment des Pfeifchens keine Zigaretten und gewöhnt sich schnell an die Freude und den Geschmack des viel angenehmeren Pfeifentabaks, alles gewinnt an Kultur und letztendlich ist die Gesamtbilanz positiv. Ich selbst rauche fast keine Zigaretten mehr und insgesamt erheblich weniger. Durch das "Paffen" nimmt der Pegel und somit auch nach und nach die Sogwirkung ab. So KANN es jedenfalls sein. Ich bin der Auffassung, dass Pfeiferauchen tatsächlich ein angenehmes Hobby und Kulturgut ist und die Freiheit befördert, wohingegen das Rauchen einer Vielzahl von (inhalierten) Zigaretten die persönliche Freiheit stark einschränkt.

 
NilsT
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